Man könnte meinen im digitalen Zeitalter hätte jedes Unternehmen eine Webpräsenz, die im kleinsten Maßstab gedacht, als Visitenkarte im Web fungiert. Doch Fehlanzeige: 28% der in einer Studie des Europäische Branchenverbandes SIINDA – Search & Information Industry Association untersuchten KMU verschenken Potenzial und verzichten bislang auf sämtliche Möglichkeiten, die eine eigene Website bietet. Dabei lassen sich Webseiten heutzutage kostengünstig und dennoch professionell realisieren, wenn es nicht unbedingt das Designer-Template aus der Schmiede einer Webdesign-Agentur sein muss.
Der digitalen Visitenkarte im Internet wird bei einigen Unternehmen offenbar immer noch zu wenig Stellenwert beigemessen. Dabei ist der Unternehmensauftritt im Web mehr als nur eine vCard. Er soll potentiellen Kunden Informationen über das Unternehmen liefern, Vertrauen aufbauen und im besten Fall Kunden animieren, Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen. Von den knapp 190.000 untersuchten Webseiten auf Datenbasis von "Das Örtliche" haben immerhin 72% der Firmen eine eigene Präsenz im Internet. Doch auch bei diesen Unternehmen besteht der Studie zufolge Handlungsbedarf.
Was wird konkret vernachlässigt?
1. Ladezeit
Um Internetnutzern ein komfortables Surferlebnis zu bieten, sollte die Seite in einer akzeptablen Geschwindigkeit laden. Die meisten Web-User, und dazu zähle ich uns auch, haben keine Lust zu warten und brechen bei zu langen Ladezeiten einfach ab. Wer schon länger als 3 Sekunden wartet, bis die Seite endlich angezeigt wird, gehört zu den 20%, die schon keine Lust mehr haben und den Webseitenaufbau mit einem Schließen des Web-Browser-Tabs quittieren. Hier ist also ein grundlegendes Verständnis über die Ladezeit einer Website wichtig. Der Studie zufolge beträgt die durchschnittliche Ladezeit auf mobilen Geräten, wie Smartphones und Tablets stolze 8,1 Sekunden. Zu viel, um ein gutes Nutzererlebnis zu realisieren.
Ist die Ladezeit zu lang, sinkt die Conversation Rate, was wiederum schlecht für den Umsatz ist.
2. Mobile Ansicht
Ein Großteil der Internetnutzer surft heutzutage von unterwegs aus. In der Bahn, am Flughafen oder einfach im Café. Dann ist klar, dass auch die Darstellung der Website auf die mobilen Helfer im Alltag optimiert werden muss. Denn kein Mensch hat Lust, sich eine Webseite anzusehen, bei der Text und Buttons zu klein geraten sind und man sich schon arg bemühen muss, um die Links mit dem Finger zu treffen. Zwar sind immerhin 65% der untersuchten Seiten mobil optimiert aber die Zahl macht deutlich – da ist noch Luft nach oben. Zumal sich eine optimierte Webseite nicht nur positiv bei den Nutzern bemerkbar macht sondern auch im Suchmaschinen-Ranking ála Google, Stichwort „mobile first“.
3. Sitemaps
Diese Seitenzusammenfassung hilft den Suchmaschinen-Bots dabei, die Struktur und den Inhalt einer Webseite besser und einfacher zu verstehen. Gerade einmal 48% und damit nicht mal jede zweite Webpage verfügt über eine Sitemap. Also auch hier, großer Nachholbedarf. Dabei ist die Erstellung einer Sitemap schnell, einfach und ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen.
4. Seitentitel und Beschreibungen
Damit das Ranking bei Google & Co. verbessert wird und die fleißigen Suchmaschinen-Crawler es einfacher haben, sollte jede Seite mit einem für den Inhalt passenden Seitentitel sowie einer entsprechenden Seitenbeschreibung versehen werden. Hierzu zählen auch Bild- und Videomaterial, was die entsprechenden Keywords enthalten sollte. Oftmals fehlen diese notwendigen Angaben, die für das Suchmaschinen-Ranking wichtig sind oder sind gar doppelt und dreifach vorhanden, was bei den Bots für Verwirrung sorgt und das Ranking negativ beeinflusst.
Mein Fazit: es gibt noch viel zu tun, um das Nutzererlebnis zu steigern, um so auch zukünftig Kunden für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Neben der Aktualität der Webseiten , der Nutzung von Social Media und einem SSL-Zertifikat für die eigene Website , sind dies nur ein paar wenige niedergeschriebene Beispiele für den dringenden Handlungsbedarf bei klein- und mittelständischen Unternehmen. Auch und gerade wenn die Auftragslage in der eigenen Firma keine Wünsche offen lässt, ist man als Unternehmer gut beraten, in den eigenen (digitalen) Unternehmensauftritt zu investieren. Ihre Wettbewerber schlafen schließlich auch nicht.
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